Medienspiegel
18. Februar 2021

Grosse Risiken bei Managed-Futures- und Absolute-Return-Strategien

Die jüngste Rallye bei Risikoassets hat teilweise zu offensichtlichen Überbewertungen geführt, die kontrovers diskutiert werden. Investoren müssen aber auch mit weniger beachteten Gefahren rechnen, warnt Umit Kinar, Senior Portfolio Manager bei Bantleon, in einem Gastbeitrag für das Private Banking Magazin: einer gefährlich hohen Short-Positionierung im US-Dollar und einer Verzerrung bei Risikomodellen. »Letzteres kann dazu führen, dass die ohnehin schon extreme Positionierung noch weiter ausgebaut wird, was zusätzliches Gefahrenpotenzial birgt.« Die beiden Gefahren betreffen demnach aktive Strategien im Allgemeinen und systematische Trendfolgestrategien (Absolute Return) im Besonderen. »Sollte sich die Konjunktur nicht wie erwartet erholen, könnten diese Entwicklungen bei Managed-Futures- und Absolute-Return-Strategien zu herben Verlusten führen«, gibt Kinar zu bedenken.

Um die Verluste im Negativszenario zu begrenzen, rät er dazu, dass »eine breit aufgestellte Strategie neben der Diversifizierung über verschiedene Anlageklassen auch eine Diversifizierung über verschiedene Modelle anstreben« sollte. Die meisten Trendfolgemodelle hätten zwar in den vergangenen Monaten deutlich zur positiven Performance beigetragen, aber eine diversifizierte Strategie müsse die Signalgenerierung breit abstützen. »Einen wesentlichen Beitrag können hierbei nicht-marktpreisbasierte Modelle liefern.« Darüber hinaus sollten die Portfoliokonstruktion und das Risikomodell hinterfragt werden.

Lesen Sie hier den vollständigen Gastbeitrag.

   

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