Auswirkungen des Iran-Kriegs auf Konjunktur und Finanzmärkte begrenzt

Obwohl infolge des Iran-Kriegs der Ölpreis steigt und die Aktienkurse fallen, sollten Anleger gelassen bleiben. Das hat »Bantleon Chefvolkswirt« Dr. Daniel Hartmann im Interview mit dem Finanzportal Cash.ch gesagt. »Die Panikmache ist in solchen Situationen meist übertrieben«, stellte er fest. »Wir haben in den letzten Jahren immer wieder erlebt, dass Horrorszenarien an die Wand gemalt werden – und am Ende deutlich weniger passiert als befürchtet. Solche Erschütterungen beruhigen sich an der Börse meist rasch wieder.« 2026 habe »nach wie vor das Potenzial ein gutes Aktienmarktjahr zu werden. Wie stark der Iran-Krieg belastet, ist noch zu früh zu sagen.«

Anleger sollten »einen Schritt zurücktreten und abwarten. Lieferkettenstörungen, Suezkanal-Sperrungen, Maduro-Entführung, geopolitische Eskalationen – vieles, was in den letzten Jahren an den Märkten dramatisch aussah, hat sich als vorübergehend erwiesen. Die Weltwirtschaft ist erstaunlich resilient. Wer jetzt nicht ausgestiegen ist, liegt vermutlich richtig. Wer noch nicht investiert ist, wartet auf klarere Signale: VIX unter 20, rückläufige Credit Spreads, nachlassende Nachrichtendichte. Dann könnte der richtige Einstiegszeitpunkt kommen.«

Lesen Sie hier das Interview.

 

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