Nachhaltigkeit ist kein Modethema

Bantleon wurde 1991 mit dem Bekenntnis zum Kapitalerhalt gegründet. Seitdem steht der gesellschaftliche Nutzen einer Kapitalanlage und damit ihre Beständigkeit im wirtschaftlichen Evolutionsprozess bei uns stets im Mittelpunkt.

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Was sind Nachhaltigkeitsrisiken?

Nachhaltigkeitsrisiken sind Ereignisse oder Bedingungen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG), deren Eintreten tatsächlich oder potenziell wesentliche negative Auswirkungen auf den Wert einer Investition haben könnte. Dabei kann das Nachhaltigkeitsrisiko entweder ein eigenes Risiko darstellen oder auf andere Risiken einwirken und als Faktor zur Wesentlichkeit dieser Risiken beitragen, wie zum Beispiel Kreditrisiken/Adressenausfallrisiken, Marktpreisrisiken, Liquiditätsrisiken, operationelle Risiken, strategische Risiken, Reputationsrisiken.

Innerhalb der Bereiche Umwelt, Soziales und Unternehmensführung können Nachhaltigkeitsrisiken unter anderem folgende Themen betreffen:

Nachhaltigkeitsrisiken in den Bereichen Klima und Umwelt unterteilen sich in physische Risiken und Transitionsrisiken.

Nachhaltigkeitsrisiken können zu einer wesentlichen Verschlechterung des Finanzprofils, der Liquidität, der Rentabilität oder der Reputation des zugrunde liegenden Investments führen. Sofern die Nachhaltigkeitsrisiken nicht bereits erwartet und in den Bewertungen der Investments berücksichtigt waren, können sich diese erheblich negativ auf den Marktpreis und/oder die Liquidität der Anlage und somit auf die Rendite der Anlage auswirken.

Zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken sowie zur Analyse und Beurteilung von nachteiligen Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren hat Bantleon umfangreiche Prozesse etabliert, welche die Auswirkungen von Nachhaltigkeitsrisiken explizit in den Investitionsentscheidungen berücksichtigen. Dadurch werden Risiken nicht nur minimiert, sondern auch zusätzliche Chancen eröffnet. Denn: Nachhaltig wirtschaftende Unternehmen haben nicht nur die stabileren Geschäftsmodelle, sie profitieren auch von einer steigenden Nachfrage im Rahmen der globalen Evolution zu einer ressourcenschonenden Wirtschaftsordnung.