Pressemitteilung |
Hannover/Zug, 31. März 2010 |
Der Anleihemanager Bantleon hat über seine Luxemburger Tochter Bantleon Invest S. A. zum 9. Februar 2010 den Publikumsfonds Bantleon Corporate aufgelegt. Nachdem Unternehmensanleihen bereits vor und während der Finanzkrise als Teil des Publikumsfonds Bantleon Yield erfolgreich bewirtschaftet wurden, bietet das auf Anleihen der Bonität Investment Grade spezialisierte Unternehmen zum ersten Mal einen Fonds an, der ausschließlich in Unternehmensanleihen investiert.
Bantleon Corporate gehört zur »Zinsertrag«-Linie von Bantleon. Das Anlageziel ist ein maximaler Zinsertrag unter Wahrung einer guten bis mittleren Schuldnerbonität und einer breiten Diversifizierung. Der Fonds investiert dazu überwiegend in Unternehmensanleihen von Emittenten mit Sitz in der Eurozone. Alle Anleihen müssen über ein Investment-Grade-Rating (mindestens »BBB-«) verfügen und auf Euro lauten. Anlagen in nachrangige Anleihen sowie in ABS und ähnliche Strukturen sind nicht zulässig.
Bei Bantleon Corporate wird der Gesamtertrag mit der von Bantleon entwickelten Immunisierungsstrategie aus den drei optimal aufeinander abgestimmten Einzelbausteinen Durations-, Zinskurven- und Spreadmanagement erzielt – mit einem deutlichen Schwerpunkt bei der Realisierung hoher laufender Erträge. Grundlage dieser Spreadbewirtschaftung sind die Ergebnisse der Schuldnerspreadanalyse, die auch im Flaggschifffonds Bantleon Return sowie im Fonds Bantleon Yield wesentliche Erfolgsbeiträge liefern. Die Durationsanpassung und das Zinskurvenmanagement sind ein Abbild der jeweiligen makroökonomischen Perspektiven der Eurozone.
Bantleon Corporate basiert auf einer Gleichgewichtung der Bausteine Duration und Zinskurve. Die Übergewichtung des Bausteins Zinsertrag durch die Fokussierung auf Unternehmensanleihen kann durch die teilweise Umschich-tung in Pfandbriefe aktiv reduziert werden. Im Vergleich zu klassischen Portfoliokonstruktionen werden die Klumpenrisiken damit erheblich reduziert, wodurch ein deutlich gleichmäßigerer Mehrertrag erzielt wird. Damit ist es zum Beispiel mit dem Ursprungsfonds Bantleon Yield auch während der Finanzkrise im Jahr 2008 gelungen, einen attraktiven Ertrag zu erwirtschaften.
Mit der Auflegung von Bantleon Corporate stehen Investoren in Deutschland und der Schweiz jetzt zehn Fonds des Anleihemanagers Bantleon zur Verfügung. Alle Fonds basieren auf der Immunisierungsstrategie, mit der das Ertragspotential eines hochqualitativen Anleihenportfolios ausgeschöpft wird. Die Unterschiede betreffen vor allem die genaue Definition des Schuldnerspektrums und das Ausmaß des Durationsmanagements. »Die Immunisierungsstrategie ist eines der erfolgreichsten Bewirtschaftungskonzepte im Rentenmarkt«, erklärt Jörg Schubert, Vorstand Kundenbetreuung. »Allein in den vergangenen drei Jahren haben sich unter anderem drei DAX-Industriekonzerne für diese Managementmethode entschieden.«
Die Immunisierungsstrategie wurde im Jahr 2003 von Bantleon als Konzept zur Ertragsstabilisierung von Anleihenportfolios entwickelt: In Abhängigkeit vom jeweiligen Anlageziel werden für jedes Anleihenportfolio bis zu fünf einzelne Ertragsbausteine definiert, deren Bewirtschaftung streng voneinander getrennt und individuell konfiguriert wird. Das Ziel ist,
| WKN / ISIN | A0YKNA / LU0480602696 |
| Pauschale Verwaltungsvergütung | 0,50 % p. a. |
| Depotbankvergütung | In der pauschalen Verwaltungsvergütung enthalten |
| Fondswährung | EUR |
| Ertragsverwendung | Ausschüttung |
| Geschäftsjahr | 1. Dezember bis 30. November |
| Ausschüttungstermin | 30. November |
| Depotbank | UBS (Luxembourg) S. A. |
| Erstausgabepreis | 100 EUR |
| Fondsmanager | Bantleon Bank AG |
| Auflegende Gesellschaft | Bantleon Invest S. A. |
Der Anleihemanager Bantleon, im Dezember 1991 von Jörg Bantleon in Hannover gegründet, ist ein führender Spezialist für Investment-Grade-Anleihenfonds. Zum Angebot gehören Publikumsfonds für private und institutionelle Anleger sowie Spezialfonds und Advisory-Mandate für institutionelle Investoren. Insgesamt verwaltet Bantleon mit 27 Mitarbeitern rund 3,2 Mrd Euro für Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zu den 140 institutionellen Kunden gehören Banken und Sparkassen, Hypothekenbanken und Bausparkassen, Erst- und Rückversicherungen, Altersversorgungswerke, Pensionskassen, DAX-Industrieunternehmen, Vermögensverwalter und Dachfondsmanager.